Kölner Bank behauptet sich 2015 in schwierigem Marktumfeld

Hervorragendes Betriebsergebnis in Höhe von 18,7 Mio. Euro erreicht
• Rekordwert: Zahl von 50.000 Mitgliedern überschritten
• 255.000 Euro für gemeinnützige und soziale Projekte in Köln

Köln, 17. Februar 2016: Die Kölner Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Mit einem Betriebsergebnis von 18,7 Mio. Euro hat die Bank hervorragend abgeschnitten. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass das Niedrigzinsumfeld, die
Digitalisierung und eine stetig zunehmende Regulierung alle Banken unter Druck setzen. „Wir sind mit dem Ergebnis in einem aktuell schwierigen Markt hochzufrieden. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen haben wir wiederrum ein hervorragendes Betriebsergebnis erreicht“, betont Bruno Hollweger, Vorstand der Kölner Bank, beim Bilanz-Pressegespräch der regionalen Genossenschaftsbank. 2014 lag das Betriebsergebnis bei 19,0 Mio. Euro.

Das Niedrigzinsumfeld belastet die Banken weltweit – eine Situation, die sich in den kommenden Jahren, bedingt durch stetig sinkende Zinserträge, weiter verschärfen wird. Die Kölner Bank hat deshalb ein umfangreiches, zukunftsgerichtetes Maßnahmenpaket verabschiedet, um der negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Dazu zählt unter anderem ein Altersteilzeitprogramm für verdiente Mitarbeiter. „Die Ertragslage der Banken wird
schwieriger. Wir sehen uns jedoch durch die ergriffenen Maßnahmen für die Herausforderungen gut gerüstet“, sagt Klaus Müller, Vorstand der Kölner Bank.

Neuer Rekord: 50.000 Mitglieder bei der Kölner Bank
Die Zahl der Eigentümer hat 2015 einen neuen Höchstwert erreicht. Die über 50.000 mitgliederstarke Kölner Bank ist mit der größte Personenzusammenschluss in der Domstadt – nur der 1. FC Köln hat mehr Mitglieder. In den zurückliegenden fünf Jahren weist die Bank ein durchschnittliches jährliches Mitgliederwachstum von 7,2 Prozent auf. „Als Genossenschaftsbank sind unsere Eigentürmer unser höchstes Gut. Wir möchten ihnen den Weg frei machen zu ihrem persönlichen Finanzerfolg. Deshalb freuen wir uns sehr, dass immer mehr Mitglieder uns vertrauen“, sagt Hollweger. Insgesamt rund 90.000 Kunden arbeiten mit der Bank in ihren Finanzangelegenheiten zusammen.

Die Kölner Bank untersucht regelmäßig die Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Mit tollem Ergebnis: Im Privatkundenbereich liegt die Bank mit 75 Punkten deutlich über dem Bankenschnitt, im Firmenkundenbereich mit 70 Punkten genau im Mittel. „Auf diesem Spitzenergebnis ruhen wir uns nicht aus, es ist Ansporn für uns, die Services und Leistungen in den kommenden Jahren noch weiter zu verbessern“; sagt Müller.

Geschäftszahlen 2015: solides Fundament
Das Betriebsergebnis erreichte in 2015 einen Betrag von 18,7 Mio. Euro (2014: 19,0 Mio. Euro), was als hervorragendes Ergebnis gewertet wird. Die relevanten Bankpositionen Zins- und Provisionsüberschuss rangierten mit 49,8 Mio. Euro (2014: 50,4 Mio. Euro) und mit 16,1 Mio. Euro (2014: 15,7 Mio. Euro) auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Kundenkreditgeschäft der Kölner Bank florierte auch in 2015. Hier steht ein Wert von 1.451 Mio. Euro (2014: 1.343 Mio. Euro) in den Büchern. Ein Plus von 8,0 Prozent. Damit erreichte die Bank einen Spitzenplatz in der deutschen Kreditwirtschaft. Zum Vergleich: Die deutschen Banken erzielen im Durchschnitt einen Wert von 1,8 Prozent, die Volksbanken Raiffeisenbanken ein Mittel von 4,3 Prozent. Alleine im Vorjahr hat die Kölner Bank Neukredite in einer Höhe von 225 Mio. Euro vergeben – und bleibt damit auch weiterhin ein Garant für eine nachhaltige Kreditversorgung in der Region.

Bei den Kundeneinlagen stehen 1.738 Mio. Euro zu Buche (2014: 1.597 Mio. Euro). Das betreute Kundenvolumen ist weiterhin auf einem guten Weg und erzielte 2015 mit 4.532 Mio. Euro noch einmal einen höheren Wert als im Vorjahr (2014: 4.275 Mio. Euro). Bei der Betrachtung über einen Fünfjahreszeitraum kommt die Bank hier auf einen durchschnittlichen Zuwachs von 5,2 Prozent per annum. Das betreute Kundenvolumen umfasst neben den Kredit- und Anlagegeschäften aus dem Kundengeschäft der Kölner Bank auch das Verbundgeschäft zum Beispiel mit der WGZ-Bank, der Union Investment, der R+V Versicherung und der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Die Kölner Bank weist ein sehr solides Fundament auf. Dies zeigt sich bei den Eigenmitteln, die im vergangenen Jahr bei 258,6 Mio. Euro (2014: 255,9 Mio. Euro) lagen. Ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 16,4 Prozent über die vergangenen fünf Jahre konnte die Bank hier verbuchen. Die Bilanzsumme entwickelte sich auf 2.214 Mio. Euro (2014: 2.049 Euro). Seit 2011 hat diese um rund 20 Prozent zugelegt. Damit besitzt die Bank eine solide Basis für die Zukunft.

Engagiert für die Region
Die Kölner Bank engagiert sich über reine Finanzthemen hinaus auch für Menschen und Region. Aus diesem Grund hat die Bank im Jahr 2015 rund 200 gesellschaftliche und gemeinnützige Projekte und Initiativen finanziell gefördert und dafür 255.000 Euro aufgewendet. Ganz besonders wichtig sind der Kölner Bank die vielen kleineren Projekte in den Veedeln.

all zesamme, die 2014 gestartete Crowdfunding-Plattform der Kölner Bank für gemeinnützige Projekte und Initiativen aus Köln, schreibt ihre Erfolgsgeschichte fort. Bis Ende 2015 wurden für 40 Projekte rund 110.000 Euro gespendet. 2.300 Bürgerinnen und Bürger haben zu diesem Erfolg beigetragen. Auf all-zesamme.de präsentieren soziale, karitative, kulturelle und öffentliche Einrichtungen, Initiativen und Vereine aus Köln ihre Projektideen. Das kann eine Torwand für den Fußballverein, eine Lichtanlage für die Theatergruppe oder ein neues Klettergerüst für den Kindergarten sein. Getreu dem genossenschaftlichen Grundprinzip‚ „was einer alleine nicht schafft, erreichen viele gemeinsam“ fördert die Kölner Bank eG mit all zesamme das individuelle bürgerschaftliche Engagement in den Veedeln und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen.

Die Gemeinschaftsgrundschule St. Nikolaus in Köln Zollstock hat im Dezember 2015 ihre neue Schulbibliothek eröffnet. Unterstützt wurde die Schule dabei finanziell sowie konzeptionell vom Verein „miteinander-füreinander, die Kölner Bank eG für Köln e. V.“. Dank der finanziellen Unterstützung in Höhe von mehreren 10.000 Euro konnten Bibliotheksmöbel, neue Bücher und Sitzgelegenheiten angeschafft werden. Zudem wurde das Ausleihverfahren auf ein computergesteuertes System umgestellt.

Ausblick
Die Kölner Bank sieht sich auch in 2016 mit einem härter werdenden Wettbewerb um Kundeneinlagen und steigenden Regulierungsanforderungen konfrontiert. Die anhaltende Niedrigzinsphase setzt die komplette Bankenlandschaft zunehmend unter Druck. Die Kölner Bank sieht sich für diese stürmischen Zeiten jedoch bestmöglich gewappnet und hat für alle Szenarien entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Bank ist solide und stabil aufgestellt und wird auch 2016 sowie darüber hinaus ein Hort der Sicherheit für ihre Mitglieder und Kunden bleiben.

Mit Mitgliedern und Kunden will die Bank den eingeschlagenen Weg, der auf dem genossenschaftlichen Grundwert „Gemeinsam mehr erreichen“ basiert, weitergehen. Ein Erfolgsmodell, das schon seit eineinhalb Jahrhunderten funktioniert. So feiert die Kölner Bank im kommenden Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. „Darauf sind wir sehr stolz, denn nachhaltig erfolgreiches Wirtschaften ist nur aufgrund der engen, persönlichen und oft langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Kunden möglich“, betont Müller.

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