Kölner Bank setzt Erfolgskurs fort, glänzendes Ergebnis!

  • Betriebsergebnis erreicht 2016 einen Wert von 26,2 Mio. Euro
  • Fusion mit der Volksbank Bonn Rhein-Sieg nimmt Formen an
  • Bank feiert ihr 150-jähriges Jubiläum

Köln - 21. Februar 2017

Die Kölner Bank hat ihren Erfolgskurs auch 2016 fortgesetzt. Trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds sowie hohen Herausforderungen aus Regulierung und Digitalisierung hat die regionale Genossenschaftsbank ein glänzendes Ergebnis erreicht. Der Vorstand der Kölner Bank, Bruno Hollweger und Klaus Müller, bezeichneten das zurückliegende Geschäftsjahr bei der Bilanzpressekonferenz als „glänzend“.

Auf dieser äußerst soliden Basis geht die Kölner Bank in ihr Jubiläumsjahr und die
weiteren Fusionsverhandlungen mit der Volksbank Bonn Rhein-Sieg.

Glänzendes Ergebnis
Das Betriebsergebnis nach Bewertung erreicht 26,2 Mio. Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahrswert (18,7 Mio. Euro).

Solide Basis
Mit dem erreichten Ergebnis stärkt die Kölner Bank ihre Substanz und die Eigenkapitalbasis nochmals deutlich. Die Eigenmittel belaufen sich nach vorgesehener Ergebnisverwendung auf rund 300 Mio. Euro, ein Plus von ca. 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkapitalquote beträgt 19,36 Prozent, die Kernkapitalquote liegt bei 14,75 Prozent. Die Kölner Bank erfüllt damit alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen problemlos.

Jubiläumsdividende
Der Vertreterversammlung wird vorgeschlagen, den Mitgliedern in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von 3 Prozent sowie einen Jubiläumsbonus von 1,5 Prozent auszuschütten. Mit dieser 4,5-prozentigen Dividende möchte die Kölner Bank ihre starke Verbundenheit mit den Mitgliedern dokumentieren.

Weiteres Mitgliederwachstum
Immer mehr Kölnerinnen und Kölner vertrauen der genossenschaftlichen Beratung der Kölner Bank. So stieg die Zahl der Mitglieder 2016 auf 51.600 weiter an. Über die vergangenen fünf Jahre steht hier ein durchschnittliches jährliches Wachstum in Höhe von 5 Prozent zu Buche. Rund 90.000 Kunden finden bei der Kölner Bank ihr zu Hause.

Fusion mit Volksbank Bonn Rhein-Sieg
Die 2016 gestarteten Fusionsverhandlungen zwischen der Kölner Bank und der Volksbank Bonn Rhein-Sieg sind auf einem guten Weg. Gemeinsam wurden ein Zukunftsbild für die gemeinsame Bank entworfen und die Eckpunkte der Fusion vereinbart. Vorausgesetzt die Vertreterversammlungen beider Genossenschaftsbanken stimmen der Verschmelzung zu, wird noch in diesem Jahr und rückwirkend zum 1. Januar 2017 fusioniert. Durch den Zusammenschluss stellt sich die neue Volksbank marktgerecht und zukunftsgerichtet in der Region Köln-Bonn auf.

Geschäftsentwicklung 2016
Zum Jahresende 2016 erreichte die Kölner Bank eine Bilanzsumme von 2,35 Mrd. Euro. Seit 2012 hat dieser Wert um 23 Prozent zugelegt. Der Bestand an Einlagen stieg auf 1,83 Mrd. Euro (+5,4 Prozent). Das Kreditvolumen nahm auf 1,57 Mrd. Euro (+8,3 Prozent) zu. Das Kreditportefeuille der Kölner Bank ist unverändert nach Risiken, Fristigkeiten und Klassifizierung ausgewogen und breit diversifiziert.

Der Zinsüberschuss lag mit 48,6 Mio. Euro auf Vorjahrsniveau. Das Provisionsergebnis verbesserte sich nochmals – hauptsächlich getragen vom Wertpapiergeschäft – auf 16,9 Mio. Euro.

Die Verwaltungsaufwendungen der Kölner Bank summierten sich 2016 auf 45,2 Mio. Euro. Die Cost-Income-Ratio beträgt 68,9 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozentpunkte zurückgegangen. Sie liegt weit unter dem Durchschnittswert deutscher Kreditinstitute von 75,9 Prozent.

Die Kölner Bank hat die Risiken im Kredit- und Wertpapiergeschäft umfassend abgeschirmt. Das Betriebsergebnis nach Bewertung erreicht 26,2 Mio. Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau.


Gut beraten – digital erreichbar
Die Kölner Bank wird an ihrem bewährten Geschäftsmodell festhalten. Dazu zählt die genossenschaftliche Beratung. Das heißt: Eine Finanzberatung, die erst zuhört und dann berät – ehrlich, glaubwürdig und verständlich. Denn als Genossenschaftsbank ist die Kölner Bank einzig und allein ihren Mitgliedern und Kunden verpflichtet. Ein besonderes Anliegen der Kölner Bank für 2017 ist die Verknüpfung von Schnittstellen für die Kunden, die sich persönlich in den Filialen und gleichzeitig digital mit der Bank in Verbindung setzen wollen.

So soll das Modell „Genossenschaft“ in beiden Welten erlebbar gemacht werden.

Engagement in der Region
Die Kölner Bank engagiert sich über reine Finanzthemen hinaus auch für die Menschen in Köln und die Region. Aus diesem Grund hat die Bank im Jahr 2016 fast 200 gesellschaftliche und gemeinnützige Projekte und Initiativen finanziell gefördert und dafür 240.000 Euro aufgewendet. Ganz besonders wichtig sind der Kölner Bank die vielen kleineren Projekte in den Veedeln.

Fazit
Zusammenfassend zum Geschäftsjahr 2016 stellt der Vorstand der Kölner Bank fest: „Wir haben ein hervorragendes Geschäftsjahr absolviert und trotz schwieriger Marktbedingungen ein Rekordergebnis eingefahren. Gestärkt gehen wir so in die weiteren Fusionsverhandlungen mit der Volksbank Bonn Rhein-Sieg und unser Jubiläumsjahr.“

150 Jahre Kölner Bank
2017 ist Jubiläumsjahr: Vor 150 Jahren wurde die Kölner Bank als „Kölner Vorschuß- und Creditverein“ gegründet. In einem Jubiläumsbuch nebst Ausstellung am Hohenzollernring wirft die Kölner Bank in 150 Geschichten einen Blick zurück auf die eigene Historie, aber auch auf Entwicklungen in der Domstadt sowie der Genossenschaften insgesamt. Weitere Geburtstagsaktionen, wie beispielsweise ein Sommerfest für Mitglieder am Tanzbrunnen, stehen 2017 ebenfalls auf dem Programm.

Ausblick auf 2017
Die aus dem Niedrigzinsumfeld, der Regulierung und der Digitalisierung resultierenden Herausforderungen werden die Kölner Bank auch 2017 beschäftigen. Dieses Jahr wird mit Blick auf die Konjunktur, die Kapital- und Aktienmärkte sowie die politischen Entwicklungen ein anspruchsvolles und auch von Unsicherheit geprägtes Jahr. Vor diesem Hintergrund hält die Kölner Bank an ihrer bewährten geschäftspolitischen Ausrichtung fest und geht vorsichtig optimistisch in das Jahr 2017. Sie erwartet eine solide Entwicklung und ein Ergebnis, das ihre Widerstandsfähigkeit weiter erhöhen wird.

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