Fragen & Antworten

Vision und Zielsetzung der Fusion
  • Die Fusion führt zwei gesunde und starke Genossenschaftsbanken auf Augenhöhe mit der Vision zusammen "als neue Identität stiftende Volksbank im Rheinland genossenschaftliches Wirken und Nähe erlebbar zu machen".
  • Die wirtschaftliche regionale Förderung der Mitglieder steht auch weiterhin im Mittelpunkt der fusionierten Genossenschaft. Daneben ist die bedarfsgerechte Beratung aller Kunden durch Spezialisten und die umfassende Versorgung von Gewerbe- und Mittelstandskunden sowie von Privatkunden mit Finanzdienstleistungen, Informationen und sonstigen Serviceleistungen auch zukünftig unsere Zielsetzung. Die Kundennähe bleibt erhalten und soll darüber hinaus noch ausgebaut werden.
  • Der Zusammenschluss erfolgt insbesondere, um den Herausforderungen der Niedrigzinspolitik und der steigenden, aufsichtsrechtlichen Regulierung gestärkt begegnen zu können.
  • Unser Ziel ist, als Top-Arbeitgeber und attraktiver Ausbilder in der Region vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, bessere Aufstiegschancen und eine größere Spezialisierungsvielfalt zu bieten. Somit stellen wir sichere Arbeitsplätze heute und in der Zukunft zur Verfügung.
  • Ein Zusammenschluss der Kölner Bank und der Volksbank Bonn Rhein-Sieg führt daher nach der Überzeugung der beteiligten Banken zu einer leistungsstärkeren Genossenschaft. Er ist somit eine Entscheidung im Sinne der im Genossenschaftsgesetz verankerten Pflicht, die bestmögliche Förderung der Mitglieder auf Dauer sicherzustellen.
Die maßgeblichen Gründe für die Fusionsentscheidung
  • Sondierungsgespräche unter Einbezug externer und neutraler Berater führten nach Abwägung der Chancen und Risiken zu der Entscheidung für die Fusion mit der Volksbank Bonn Rhein-Sieg als beste Lösung.
  • Richtiger Zeitpunkt - Die Verschmelzung findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem beide Häuser als gesunde Banken im Markt aktiv sind und aus der Position der Stärke heraus handeln.
  • Richtige Maßnahme - Der Zusammenschluss ist die beste Maßnahme, um den Herausforderungen der Niedrigzinspolitik und der aufsichtsrechtlichen Regulierung begegnen zu können.
  • Richtige Partner - Die Kölner Bank und die Volksbank Bonn Rhein-Sieg sind in der Metropolregion an Rhein und Sieg beheimatet. Das gemeinsame Geschäftsgebiet stellt einen einheitlichen und gut vernetzten Wirtschaftsraum dar, der zu den Gewinnern der demografischen Entwicklung gehört. Der Markt in unserer Region ist stabil. Er hat gute Chancen, auf Dauer zu prosperieren. Die Geschäftsgebiete überschneiden sich nicht und das Netz der Standorte ergänzt sich optimal. Als genossenschaftliche Banken mit ausgeprägter Mitgliederbindung  verbindet uns das gemeinsame Werteverständnis. Die neue Bank hat das Ziel, als Identität stiftende und wahrnehmbare Volksbank im Rheinland zu wachsen.  Genossenschaftliches Wirken und Nähe sollen dauerhaft und unmittelbar erlebbar sein.
  • Beide Institute besitzen eine vergleichbare Größe und Struktur; die Fusion ist ein partnerschaftliches Projekt auf Augenhöhe

Welche Vorteile bringt die Fusion den Mitgliedern und Kunden?

Durch die Bündelung der Kräfte zweier kerngesunder Häuser werden wir die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gemeinsam bewältigen.
Für unsere Mitglieder und Kunden bedeutet das:

  • Noch mehr Kompetenz: Ergänzende Sach- und Fachkompetenz beider Häuser
  • Noch mehr Leistung: Ausbau der persönlichen Betreuung, des qualitativ hochwertigen Angebots und der Kreditvergabemöglichkeiten
  • Noch mehr Nähe: Präsenz vor Ort und Erreichbarkeit über alle Kanäle: persönlich, per Telefon und über das Internet
Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das:
  • Noch mehr Motivation: dezentrale und regionale Betreuung unserer Mitglieder und Kunden durch erfahrene und kompetente Mitarbeiter
  • Noch mehr Sicherheit: Sichere Arbeitsplätze heute und in Zukunft
  • Noch mehr Perspektiven: Vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, bessere Aufstiegschancen und mehr Spezialisierungsmöglichkeiten
  • Noch mehr Attraktivität: Top-Arbeitgeber und einer der attraktivsten Ausbilder der Metropolregion Köln – Bonn/Rhein-Sieg
Für unsere Region bedeutet das:
  • Noch mehr Identität: Einheitlicher Marktauftritt für unsere regionale Identität und ein starkes Selbstbewusstsein
  • Noch mehr Wirtschaftskraft: Mehr Möglichkeiten für die unterschiedlich geprägten Strukturen und Standortbedingungen in unserem Wirtschaftsraum
  • Noch mehr Engagement: Mehr Mittel für die Unterstützung unserer Region, für eine lebendige Kultur links und rechts des Rheins und entlang der Sieg und für soziale Belange
Warum Fusion?
  • Die Gründe für die Fusionspläne liegen in den Rahmenbedingungen, in der die Bankenbranche agieren muss. Denn seit Ausbruch der Finanz- und Staatsschuldenkrise hat die Politik auf globaler, europäischer und nationaler Ebene eine große Zahl von Maßnahmen getroffen, die das Bankenwesen neu regulieren.
  • Erschwerend kommt hinzu, dass das wirtschaftliche Umfeld durch eine in dieser Form historisch einmalige Niedrigzinsphase geprägt ist, was die Ertragssituation der Banken insgesamt in erheblichem Umfang beeinträchtigt.
  • Zum anderen erfordern die demografische Entwicklung und das sich permanent verändernde Verhalten der Kunden neue strategischen Überlegungen und weitere Investitionen in Digitalisierung und Multikanal-Angebote. Immer neue Vorgaben des Verbraucherschutzes ziehen hohe Investitionen und überproportional ansteigende laufende Kosten nach sich.
  • Desweiteren kommt es zu einem erhöhten Druck auf die Margen im zinsabhängigen Geschäft durch zunehmende Konkurrenz von Direktbanken und ausländischen Banken sowie den Markteintritt von Branchen-fremden Wettbewerbern wie z.B. Apple, Google oder Fintech-Startups.
Welche Vereinbarungen wurden getroffen?
  • Das neue Institut soll kurz und prägnant „Volksbank Köln Bonn eG“ heißen. Der Name spiegelt den einheitlichen Lebens-und Wirtschaftsraum der Metropolregion wider, die auch die Gebiete links und rechts des Rheins und der Sieg mit einschließt. Beide Häuser verfügen über traditionsreiche Namen. Die neue Marke bringt den Willen zum Ausdruck, auf der Basis der bisherigen, erfolgreich agierenden Institute, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen.
  • Übernehmende Bank ist die Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG mit Sitz in Bonn. Hierbei geben steuerliche Aspekte den Ausschlag, denn die Volksbank Bonn Rhein-Sieg verfügt über mehr Immobilieneigentum als die Kölner Bank, weshalb weniger Grunderwerbssteuer zu zahlen sein wird.
  • Das fusionierte Institut hat zwei Hauptsitze; jeweils einen in Bonn und in Köln.
  • Der Sitz des fünfköpfigen Vorstands, der sich aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern zusammensetzt, ist Köln. Den Vorstandsvorsitz wird der bisherige Bonner Vorstandschef Jürgen Pütz übernehmen.
  • Ausdruck der regionalen Ausrichtung des neuen Instituts ist, dass alle Vorstandsmitglieder wie bisher in den Teilmärkten in Köln, Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis präsent sein werden.
  • Der Aufsichtsrat wird gebildet aus allen amtierenden Aufsichtsratsmitgliedern beider Häuser. Den Vorsitz im gemeinsamen Aufsichtsrat wird der derzeitige Kölner Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Andreas Madaus übernehmen.
  • Das bisherige bewährte Konzept der breiten regionalen Bindung und des direkten Kontaktes zu den Mitgliedern wird fortgeführt. Dies wird über das bestehende Netz aus Regionalbeiräten in Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie die regionalen Mitgliederversammlungen garantiert; ebenso wird die Institution eines Zentralbeirats, der bisher nur bei der Kölner Bank eG existiert, im neuen gemeinsamen Institut fortgeführt.
  • Die Vertreterversammlungen werden im Wechsel jeweils in Köln und Bonn tagen.