• Mitglieder erwerben künftig für 25 Euro statt bisher 100 Euro einen Anteil
• Mehr Kunden sollen Mitglieder werden und die große Gemeinschaft weiter stärken
• Kölner Bank weiter auf einem sehr guten Weg
Köln, 1. Juni 2010. Die Vertreterversammlung der Kölner Bank eG hat gestern auf ihrer jährlichen Sitzung die Neuordnung der Geschäftsanteile beschlossen. Künftig zahlen Mitglieder für einen Anteil an der genossenschaftlich organisierten Kölner Bank nur noch 25 Euro, bisher waren es 100 Euro. „Damit möchten wir den Anreiz für unsere Kunden und alle Kölnerinnen und Kölner vergrößern, Mitglied der starken Gemeinschaft zu werden und von den exklusiven Leistungen zu profitieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Kölner Bank Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath vor den Vertretern auf der Versammlung.
Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam. Das ist das Prinzip jeder Genossenschaft - also auch der Kölner Bank. Somit lebt die Kölner Bank von der Summe ihrer Mitglieder, die sich zusammenschließen, weil sie im Verbund leichter ein gemeinsames wirtschaftliches Ziel erreichen können. Jedes Mitglied der Kölner Bank ist mit einem oder mehreren Geschäftsanteilen an der Bank beteiligt und gestaltet diese als Teilhaber entscheidend mit. „Unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile hat jedes Mitglied genau eine Stimme - das ist gelebte Gleichberech-tigung in der Genossenschaft“, so Schoenaich-Carolath.
Das für den Anteil an der Bank eingesetzte Kapital bleibt erhalten und wird durch eine jährliche Dividende belohnt. Für das zurückliegende Geschäftsjahr erhalten die Mitglieder wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von attraktiven vier Prozent. Hinzu kommt ein Bonus von 0,5 Prozent – zusammen genommen also 4,5 Prozent für 2009.
Kölner Bank mit sehr gutem Geschäftsjahr 2009
Der Vorstandsvorsitzende der Kölner Bank, Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath, berichtete auf der Vertreterversammlung auch über das erfolgreiche Abschneiden der Bank im abgelaufe-nen Geschäftsjahr. So konnte das Geldinstitut sein operatives Ergebnis 2009 um über 60 Prozent auf 16,4 Mio. Euro steigern. Der Zinsüberschuss, den die Bank erwirtschaftet hat, belief sich auf 45,3 Mio. Euro und ist gegenüber 2008 um 27 Prozent gestiegen. Das Kundenkreditvolumen er-zielte mit 791 Mio. Euro ein Niveau deutlich über dem Vorjahr.
„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass unser Geschäftsmodell krisensicher ist und wir optimal aufgestellt sind. Das ist für uns die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deshalb werden wir uns weiterhin auf unseren Heimatmarkt Köln konzentrieren und unsere Präsenz in den Veedeln ausbauen", sagte Schoenaich-Carolath.
Neuwahlen zum Aufsichtsrat
Mit Birgit Gordes, Franz-Josef Knieps und Gerd Kurt Schwieren hat die Vertreterversammlung drei Aufsichtsräte in ihrem Amt bestätigt. Sie werden gemeinsam mit ihren sechs Kollegen auch in Zukunft die Kontrollfunktion bei der Kölner Bank ausüben.
Der neu formierte Aufsichtsrat hat Franz-Josef Knieps nach seiner Wiederwahl in seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzenden bestätigt. Zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Heinz Werner Bonjean berufen. Im vergangenen Jahr wurde der Aufsichtsrat der Kölner Bank von 12 Mitglie-dern auf 9 Mitglieder reduziert. Aus diesem Grund hat die Vertreterversammlung beschlossen, künftig auf den 2. Stellvertreter im Aufsichtsratsgremium zu verzichten.