Preisverleihung „Journalistenpreis der Genossenschaftsbanken“

Preisverleihung zum sechsten Journalistenpreis der Volksbanken, Raiffeisenbanken, Spar- und Darlehnskassen in Rheinland und Westfalen in Düsseldorf/WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach zu Gast Düsseldorf. 

 

Klaus Müller zeichnete Dr. Jan Lublinski aus.

25. April 2010: Zum sechsten Mal ist in Düsseldorf der Journalistenpreis der Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehnskassen in Rheinland und Westfalen verliehen worden. Vor 200 Gästen in Roncalli’s Apollo-Varieté nahmen die Preisträger ihre Auszeichnungen entgegen. Aus über 100 Beiträgen 5 hatte die mit Journalisten hochkarätig besetzte Fachjury sieben preiswürdige Werke zum Thema „Wirtschaft vor Ort“ ausgewählt. Die Laudatio auf die Sieger hielt der ehemalige Bundesminister und heutige Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach. Unter der Überschrift 10 „Die Printmedien überleben ihre Beerdigungszeremonien“ stellte er zehn Thesen zur Diskussion. Auch Michael Mertes, NRW-Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien gehörte zu den ersten Gratulanten.

 

Die Preisträger der sechsten Auflage des mit 15.000 Euro dotierten Journalistenpreises der Genossenschaftsbanken in Rheinland und Westfalen kommen aus Print, Funk und Fernsehen. Die Jury, der unter anderen Helmut Dahlmann, NRW-Landesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes, Jürgen Dörmann, Journalisten-Zentrum 20 „Haus Busch“, Harald Heuer, stellvertretender Leiter der Journalistenschule Ruhr, WISO-Redakteur Wolfgang Jüngst (ZDF), Wolfgang Kleideiter, stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Jens Reddeker, Redakteur der Neuen Westfälischen, die Kommunikationswissenschaftlerin Professor Dr. Ulrike Röttger, die 25 Chefredakteurin von Radio Köln, Claudia Schall, der Leiter der Wirtschaftsredaktion des General-Anzeigers, Dr. Julian Stech, Handelsblatt- Redakteur Georg Weishaupt, sowie Ulli Tückmantel, Ressortleiter der Rheinischen Post, angehören, hatte in einer gemeinsamen Sitzung folgende Siegerbeiträge ermittelt:

 

Monika Dütmeyer, Magazin Ostwestfälische Wirtschaft

Dr. Nina Grunsky, Ulrich Friske, Joachim Karpa,

Gerd Lorenzen, Westfalenpost

Bettina Laerbusch, Westfälische Nachrichten

Dr. Jan Lublinski, Deutschlandfunk

Kerstin Neuser, Monika Röttger,

Remscheider General-Anzeiger

Tanja Reinhard, WDR-Fernsehen

Dietmar Telser, Rhein-Zeitung

Martin Wittmann, Rheinischer Merkur

 

Klaus Müller, Vorstand der Kölner Bank, übergab den Preis an Dr. Jan Lublinski, der für seinen Beitrag „Grenze der Gier“ ausgezeichnet wurde.

 

Zum Siegerbeitrag:

Dr. Jan Lublinski

„Grenzen der Gier – Die neue Transparenz im Rohstoffhandel“, Deutschlandfunk

Jury: „Dr. Jan Lublinski ist ein sehr informativer und aufklärender Hörfunk-Beitrag über ein Thema gelungen, von dem die Öffentlichkeit bisher wenig Notiz nimmt: die Hintergründe des Coltan-Handels im Zusammenhang mit dem Krieg im Kongo. Dr. Lublinski belässt es aber nicht dabei, sondern beschreibt auch ausführlich, wie ein erstes Umdenken bei den Coltan-Abnehmern einsetzt und Fortschritte in der Forschung es möglich machen, „Blut-Coltan“ zu identifizieren. Bürgerrechtler, Mettalurgie-Experten, Firmensprecher, Rohstoffmanager und Geologen kommen unter anderen zu Wort. Dr. Lublinski spannt den Bogen bis nach Deutschland – dadurch bekommt das Thema eine noch höhere Aufmerksamkeit. Die Jury ist sich einig: Der Autor hat ein Nischenthema umfassend recherchiert und ausdrucksstark aufbereitet.“

Kölner Bank eG
BLZ: 37160087
BIC: GENODED1CGN