• Mitarbeiter der Bank geben 7.000 Euro
• Gelder gehen über Kinderhilfswerk World Vision ins Katastrophengebiet
• Haiti muss neu aufgebaut werden
Köln, 22. März 2010 - Die Kölner Bank spendet insgesamt 34.000 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti. Alleine 7.000 Euro trugen die Mitarbeiter der Bank dazu bei. „Ich bin stolz, dass sich die Beschäftigten der Kölner Bank so stark für die Bedürftigen in der betroffenen Region einsetzen“, sagt Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath, Vorstandsvorsitzender der Kölner Bank. „Für die Verantwortlichen der Bank war es deshalb selbstverständlich, dass wir den Betrag nochmal deutlich aufstocken.“
Schoenaich-Carolath übergab die Spende am Montag an Christoph Waffenschmidt, den Vorstandsvorsitzenden von World Vision Deutschland e.V.. „Ich weiß das Geld bei World Vision in guten Händen“, sagt Schoenaich-Carolath. Speziell in Haiti würde World Vision durch seine Organisationsstruktur dafür Sorge tragen, dass wirklich die Bedürftigsten die Hilfe erhielten – und hierzu zählten insbesondere die Kinder des Landes. „Das war uns bei der Entscheidung, wie wir unseren Beitrag ins Land bringen, ganz wichtig“, sagt Schoenaich-Carolath.
Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Vorstandsvorsitzende von World Vision Deutschland geht davon aus, dass es noch Jahre dauern wird, bis auch nur ansatzweise normale Zustände in dem Land hergestellt sind. „Ich danke allen Beteiligten der Kölner Bank für ihre großzügige Unterstützung. Die Menschen in Haiti nehmen unsere Hilfe dankbar an und haben eine echte Chance verdient“, sagt Christoph Waffenschmidt. „Unsere Nothilfe in derzeit 17 Camps ist erst der Anfang. Wir verhandeln über neue Siedlungen mit erdbebensicheren Häusern, wollen auch Bildungs- und Einkommensverhältnisse verbessern. Den alten Zustand wieder herzustellen reicht nicht. Wir müssen vieles neu gestalten, wenn wir den leidenden Kindern und Familien dauerhaft helfen wollen.“ World Vision hat deshalb das Ziel, gemeinsam mit Partnern eine positive Entwicklung einzuleiten. Die Hilfsorganisation ist derzeit mit etwa 170 haitianischen und 50 internationalen Mitarbeitern vor Ort.
Als Genossenschaftsbank fühlt sich die Kölner Bank nicht nur ihren Mitgliedern und Kunden verpflichtet, die Bank unterstützt auch zahlreiche gesellschaftliche und gemeinnützige Projekte. In der Regel erfolgt diese Hilfe in der unmittelbaren Umgebung. „Es war uns jedoch ein großes Anliegen, bei diesem besonders schweren Beben in Haiti auch über die Grenzen der Region hinaus zu helfen“, sagt Schoenaich-Carolath.
Kontakt:
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Teamleiterin Kommunikation/Mitgliedschaft
Tel.: 0221/2003-9420
E-Mail: judith.jussenhofen@koelnerbank.de